Krankheit wird innerhalb der Homöopathie als ein bei jedem Patienten individueller Zustand des Organismus verstanden, der zum Auftreten von Symptomen führt. Die Übereinstimmung der Symptome mit einem Arzneimittelbild ermöglicht die Behandlung dieses Zustandes.

Der Krankheitszustand selbst und sein Verhalten unter homöopathischer Behandlung wurden mit verschiedenen Modellen näher zu beschreiben versucht:

  • Die Verstimmung einer sogenannten Lebenskraft (Hahnemann), die den Unterschied des Belebten vom Unbelebten ausmacht, nicht direkt erkennbar und nicht vom Organismus getrennt zu denken ist, äußert sich in Symptomen.

  • Ein sogenannter Abwehrmechanismus (Georgos Vithoulkas, Arzt, Träger des alternativen Nobelpreises 1996) als Beschreibung des Verhaltens bei Störungen der Homöostase führt zum Entstehen von Symptomen bei dem Versuch, auch unter dem Einfluß von Stressoren den bestmöglichen Zustand des Organismus zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

  • Krankheit als Verzerrung einer psycho-neuro-endokrino-immunologischen Achse oder der Gesamtheit aller Steuer- und Regelungsvorgänge im Organismus.




Sommerfeld | Photo: Martin Helmecke



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